LTE800-Infos - hohe Datenraten begeistern
auf 790 - 862 MHz
eine Info des e-shops von Brennpunkt S.R.L.

© Ing. Friedrich Rappl, E-Mail: brennpunkt-srl@web.de


Probleme mit Vodafone LTE-Antennen am B1000-Router und LTE TurboBox

Die von Vodafone anfangs an die Kunden gelieferten LTE-Antennen funktionierten nicht!
Es wurden Antennen geliefert, die offensichtlich nicht mal an dem Gerät, mit dem sie eingesetzt werden sollen, ausprobiert wurden.

Inzwischen gibt es jedoch von Vodafone die LTE Außenantenne (WMM-7-27 von Panorama Antennen) für knapp 100€. In dem Gehäuse sind zwei Antennen integriert, die man über das 5m lange Kabel mit der LTE TurboBox verbindet. Diese LTE Außenantenne liefert jedoch kaum eine Verstärkung des Signals. Gewinn von > 2,5dBi.
Auch wird häufig die Funkwerk Dabendorf LTE800 MIMO Antenne angeboten. Unverständlicherweise jedoch mit einem dünnen verlustreichen Kabel ( wir bieten ein alternatives, hochwertiges Kabel dafür). Bedingt durch die Kabelverluste des dünnen Twin-Kabels, geht wieder viel von den 8dBi an Gewinn der Antenne verloren.

Ein positiver Effekt durch diese Antennen ergibt sich lediglich bzw. überwiegend durch Montage an einem empfangsgünstigen Standort (hoch am Haus/auf dem Dach statt innerhalb des Hauses mit den in den LTE-Geräten eingebauten Antennen).

Wer also deutlich mehr an Signalverstärkung benötigt, der muß zu leistungsfähigeren Antennen greifen.
Hier finden sie unsere LTE-Antennen.


Das sind die Fakten für den LTE-Router B1000
1.)
Der Router erkennt nur dann eine externe Antenne, wenn sie gleichstrommäßig einen Kurzschluß liefert.
Damit gibt es Probleme mit vielen log.per.Antennen, und Yagis mit Dipol.

2.)
Es muß unbedingt an beiden Antennenanschlüssen eine Antenne angeschlossen sein, sonst schaltet der Router nicht auf die externen Antennen um.

3.)
!!! Die Balkenanzeige ist kein Indiz dafür, ob der Pegel der externen Antenne stärker ist als von der internen !!!
Bei einem Test wurden sowohl mit der internen, wie auch mit der externen Antenne 2 Balken angezeigt.
Ein Blick ins ServiceLog des Routers zeigte jedoch einen Unterschied von 14dB zugunsten der externen Antenne.
Auch die Down- und Uploadraten waren mit der externen Antenne 5 mal höher als mit der internen Antenne (trotzt gleicher Balkenanzeige!).

LTE-Infos: Geräte - Datenrate - Antennen

Anfang 2011 verfügbare Geräte:

Samsung GT-B3740 LTE Surfstick (von Vodafone)
Der Samsung Stick ist eine einfache und preiswerte Lösung für hohe Down- und Uploadraten für den Single User.
Ab sofort sind die passenden Pigtails / Adapterkabel für diesen Stick zum Anschluß einer externen Antenne bei uns verfügbar! Jede unserer LTE800-Antennen kann daher für diesen Stick verwendet werden.

LTE Speedport B390 = Huawei B390 DD800 Router für LTE 800 (von Telekom)
Der Huawei-Router B390 DD800 unterstützt nur LTE800 mit firmeneigenem Chip (was bei einem stationären Router in LTE800-versorgtem ländlichem Bereich völlig ausreicht) mit einer Bandbreite von 10MHz was im Download 50 Mbps und im Upload 25 Mbps ermöglicht. Der Huawei Router stellt über WLAN bis zu 32 Nutzern einen Internetzugang und zusätzlich noch 4 Ethernet-Anschlüsse zur Verfügung.
Der Huawei-Router B390 hat zwei SMA-Antennenbuchsen.

Vodafone B1000 LTE W-LAN Router (=Huawei B390)
Es müssen beide externen Antennen montiert sein, damit der Router auf diese externen Antennen zugreift. Ansonst werden die internen verwendet.

LTE-Modem / LTE-Turbobox LG FM300 (zum Anschluß an EasyBox 803 per Netzwerkkabel, die Turbobox hat eine separate Stromversorgung mit Steckernetzteil, POE mit passenden Adaptern sollte möglich sein) .
Damit kann man die  LTE-Turbobox in Antennennähe positionieren, was Verluste in all zu langen Antennenkabeln vermeidet.


Angekündigt:

Huawei-Stick E398
Der mobile Huawei-Stick unterstützt UMTS 1910-2170 MHz und LTE2600 und ist damit für den mobilen Einsatz im städtischen und gut versorgten UMTS-Bereich geeignet.
Diesen Stick gibt es in unterschiedlichen Ausführungen!
E398u-18 (schwedische Variante, sowie die österreichische von A1 Austria)
LTE  (4G) auf 900/2100/2600MHz

E398u-15 oder K5005 (bei Deutscher Telekom bezeichnet als Speedstick LTE und bei Vodafone als K5005)
LTE (4G) auf 800/1800/2600 MHz - in Deutschland wird LTE800 und LTE2600 genutzt

Das Gerät gibt es in unterschiedlichen Ausführungen mit nur einer oder auch mit zwei (beidseitig vom Kartenslot) Antennenbuchsen
(Telekom und Vodafone-Sticks haben 2 Antennenbuchsen).


Bei Einsatz für UMTS reicht der Anschluß einer Antenne (die mit "D" für Diversity gekennzeichnete Buchse bleibt frei!), für LTE sind an beide Buchsen Antennen anzuschließen.


FRITZ!Box LTE (von O2)
Die FRITZ!Box LTE (LTE-WLAN-DECT-Router) unterstützt drei  Frequenz-Bänder (FDD+TDD) mit einem Chip von Altair Semiconductor. LTE800 791-862 MHz, GSM1800 1710-1880 MHz sowie LTE2600 2500-2690 MHz.
Die Die FRITZ!Box hat als Category 3 - Gerät 20 MHz Bandbreite und erlaubt damit max. 100 Mbps im Download und 50 Mbps im Upload  - aber nur wenn der Provider die 20 MHz Bandbreite
auch tatsächlich spendiert.
Die
FRITZ!Box hat vier Stück Gigabit-Ethernet-Anschlüsse und WLAN 11n (2,4 und 5GHz) mit 3x3 MIMO-Technik für bis zu 450 Mbps brutto. Zwei 11n-Antennen sind intern verbaut, die dritte WLAN-Antenne ist hinten mittig außen. Integriert ist eine Telefon-Anlage mit DECT-Basis-Station und Anschluß für analoge Telefone.


Die
ersten Tester der neuen LTE-Geräte waren von den hohen Datenraten begeistert. Der Huawei-Router B390 erreichte 40 Mbps Download, die FRITZ!Box kam sogar auf 50 Mbps. Die Ping-Zeiten im LTE-Netz liegen bei etwa 30ms.


2012 verfügbare Geräte:
Vodafone B2000 Router (=Huawei B593u-12)

Speedbox LTE
(=Huawei B593u-12). Die Telekom Speedbox LTE ist der Nachfolger für das Speedport LTE und Speedport HSPA in einem Gerät.

Huawei B593
LTE: 100Mbit/s down, 50Mbit/s up
UMTS: 42,2Mbit/s down, 5,76Mbit/s up
Unterstützte Frequenzen:
LTE (4G) auf 800MHz, 1800MHz, 2600MHz - in Deutschland wird LTE800 und LTE2600 genutzt
UMTS: 2100MHz, 900MHz - in Deutschland wird LTE800 und LTE2600 genutzt
GSM: 850MHz, 900MHz, 1800Mhz, 1900MHz - in Deutschland wird 900MHz und 1800MHz genutzt
Der B593 hat zwei SMA-Anschlüsse für externe Antennen




Wieviele Antennen braucht der LTE800-User?

 LTE800 arbeitet mit 2x2 MIMO (dies bedeutet 2 Antennen an der Base-Station und 2 Antennen am  Endgerät des Users).



Durch diese mehrfachen Übertragungswege werden höhere Datenraten erreicht.
 

Die Geräte haben daher intern bereits schon 2 Antennen verbaut (Das sieht man an dem etwas großen Samsung-Stick. Zwei Antennen für diese niedrige Frequenz fordern ihren Platz).

Man benötigt daher immer !zwei! externe Antennen (oder Doppelantenne), damit das Gerät mit den externen Antennen arbeitet.
Solange man nur eine anschließt, werden die internen Antennen verwendet.


Eine unsinnige Lösung ist es, eine einzelne Antenne über einen Splitter oder sonstwie aufgeteilt, an beide Antennenbuchsen anzuschließen (der Signalpegel wird dadurch auf die Hälfte reduziert (damit sinkt Reichweite und Datenrate) und es wirkt nur wie eine einzelne Antenne - das Gerät benötigt unterschiedliche Signale und das geht nur mit 2 Antennen in ausreichendem Abstand oder +/-45° polarisiert).

Weitere Informationen zu dieser Thematik finden sie auf unseren umfangreichen Web-Seiten.


Wichtiger Hinweis zum Einsatz von Antennen:
Damit leistungsfähige Antennen ihre volle Wirkung erzielen, ist es erforderlich, daß sich diese in einem homogenen Strahlungsfeld befinden. Ein solches ist in der Regel vorhanden, wenn man eine Sichtverbindung zum Sendemast hat (wegen der großen Entfernung muß dieser nicht mehr tatsächlich mit dem Auge zu sehen sein, aber die Strecke zum Mast muß frei von Hindernissen -insbesondere Hügel, Berge und hohen Bauwerken- sein).

Erreicht die Strahlung vom Sendemast nur über Reflektionen indirekt die Antenne, so hat man häufig kein homogenes Strahlungsfeld (besonders ungünstig in stark bebautem Gelände und in Innenräumen).

Hoch an der Hauswand oder auf dem Dach montiert, bringen leistungsfähige Antenne die beste Wirkung.

Eine große Antenne funktioniert nicht in einem inhomogenen Strahlungsfeld mit vielen Reflektionen. Dies ist !immer! so bei großen Antennen und unabhängig vom Typ der Antenne.



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