LTE-Infos:
Geräte - Datenrate - Antennen
Anfang 2011 verfügbare Geräte:
Samsung
GT-B3740 LTE Surfstick (von Vodafone)
Der
Samsung Stick
ist eine einfache und preiswerte Lösung für hohe
Down- und
Uploadraten für den Single User.
Ab
sofort sind die passenden Pigtails / Adapterkabel für diesen
Stick
zum Anschluß einer externen Antenne bei uns
verfügbar! Jede
unserer LTE800-Antennen kann daher für diesen Stick verwendet
werden.
LTE Speedport B390 = Huawei B390 DD800 Router
für LTE 800 (von Telekom)
Der
Huawei-Router B390 DD800
unterstützt nur LTE800 mit firmeneigenem Chip (was bei einem
stationären Router in
LTE800-versorgtem ländlichem Bereich völlig
ausreicht) mit einer
Bandbreite von 10MHz was im Download 50 Mbps und im Upload 25 Mbps ermöglicht. Der Huawei Router stellt
über WLAN bis zu 32
Nutzern einen Internetzugang und zusätzlich noch 4 Ethernet-Anschlüsse zur
Verfügung.
Der
Huawei-Router B390 hat zwei SMA-Antennenbuchsen.
Vodafone
B1000 LTE W-LAN Router (=Huawei B390)
Es
müssen beide externen
Antennen montiert sein, damit der Router auf diese
externen Antennen zugreift. Ansonst werden die internen verwendet.
LTE-Modem
/ LTE-Turbobox LG FM300 (zum
Anschluß an EasyBox 803 per Netzwerkkabel, die Turbobox hat
eine
separate Stromversorgung mit Steckernetzteil, POE mit passenden
Adaptern sollte möglich sein) .
Damit
kann man die LTE-Turbobox in Antennennähe
positionieren, was Verluste in all zu langen
Antennenkabeln vermeidet.
Angekündigt:
Huawei-Stick E398
Der
mobile Huawei-Stick
unterstützt UMTS 1910-2170 MHz und LTE2600 und ist damit
für den
mobilen Einsatz im städtischen und gut versorgten UMTS-Bereich
geeignet.
Diesen Stick gibt es in unterschiedlichen Ausführungen!
E398u-18 (schwedische Variante, sowie die österreichische von
A1 Austria)
LTE (4G) auf 900/2100/2600MHz
E398u-15 oder K5005 (bei Deutscher Telekom bezeichnet als Speedstick
LTE und bei Vodafone als K5005)
LTE (4G) auf 800/1800/2600 MHz - in Deutschland wird LTE800 und LTE2600
genutzt
Das
Gerät gibt es in unterschiedlichen
Ausführungen
mit nur einer oder auch mit zwei (beidseitig vom Kartenslot) Antennenbuchsen
(Telekom und Vodafone-Sticks haben 2 Antennenbuchsen).
Bei
Einsatz
für UMTS reicht der Anschluß einer Antenne (die mit
"D"
für Diversity gekennzeichnete Buchse bleibt frei!),
für LTE
sind an beide Buchsen Antennen anzuschließen.
FRITZ!Box
LTE (von O2)
Die FRITZ!Box
LTE
(LTE-WLAN-DECT-Router) unterstützt drei
Frequenz-Bänder
(FDD+TDD) mit einem Chip von Altair Semiconductor. LTE800 791-862 MHz,
GSM1800 1710-1880 MHz sowie LTE2600 2500-2690 MHz.
Die Die FRITZ!Box hat als Category 3 - Gerät 20 MHz
Bandbreite und erlaubt damit max. 100 Mbps im Download und 50 Mbps im
Upload - aber nur wenn der Provider die 20 MHz Bandbreite auch tatsächlich spendiert.
Die FRITZ!Box
hat vier
Stück Gigabit-Ethernet-Anschlüsse und WLAN 11n (2,4
und 5GHz)
mit 3x3 MIMO-Technik für bis zu 450 Mbps brutto. Zwei
11n-Antennen
sind intern verbaut, die dritte WLAN-Antenne ist hinten mittig
außen. Integriert ist eine Telefon-Anlage mit DECT-Basis-Station und Anschluß für
analoge Telefone.
Die ersten Tester der neuen
LTE-Geräte waren von den hohen Datenraten begeistert. Der Huawei-Router B390 erreichte 40 Mbps Download, die FRITZ!Box kam sogar auf 50 Mbps.
Die Ping-Zeiten im LTE-Netz liegen bei etwa 30ms.
2012 verfügbare Geräte:
Vodafone
B2000 Router (=Huawei B593u-12)
Speedbox LTE
(=Huawei B593u-12). Die Telekom Speedbox LTE ist der Nachfolger
für das Speedport LTE und Speedport HSPA in einem Gerät.
Huawei B593
LTE: 100Mbit/s down, 50Mbit/s up
UMTS: 42,2Mbit/s down, 5,76Mbit/s up
Unterstützte Frequenzen:
LTE (4G) auf 800MHz, 1800MHz, 2600MHz - in Deutschland wird LTE800 und LTE2600 genutzt
UMTS: 2100MHz, 900MHz - in Deutschland wird LTE800 und LTE2600 genutzt
GSM: 850MHz, 900MHz, 1800Mhz, 1900MHz - in Deutschland wird 900MHz und 1800MHz genutzt
Der B593 hat zwei SMA-Anschlüsse für externe Antennen
Wieviele
Antennen braucht der LTE800-User?
LTE800 arbeitet mit 2x2 MIMO (dies bedeutet 2 Antennen an der
Base-Station und 2 Antennen am Endgerät des Users).

Durch diese mehrfachen Übertragungswege werden höhere
Datenraten erreicht.
Die Geräte haben daher intern bereits schon 2 Antennen verbaut
(Das sieht man an dem etwas großen Samsung-Stick. Zwei
Antennen
für diese niedrige Frequenz fordern ihren Platz).
Man
benötigt daher immer !zwei! externe Antennen (oder
Doppelantenne), damit das Gerät mit den externen Antennen
arbeitet.
Solange
man nur eine anschließt, werden die internen Antennen
verwendet.
Eine unsinnige
Lösung ist es, eine einzelne Antenne
über
einen Splitter oder sonstwie aufgeteilt, an beide Antennenbuchsen
anzuschließen (der Signalpegel wird dadurch auf die
Hälfte reduziert (damit sinkt Reichweite und Datenrate) und es
wirkt nur wie eine einzelne Antenne -
das Gerät benötigt unterschiedliche Signale und das
geht nur mit 2 Antennen in ausreichendem Abstand oder +/-45°
polarisiert).
Weitere Informationen zu dieser Thematik finden sie auf unseren
umfangreichen Web-Seiten.
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Wichtiger Hinweis zum Einsatz von
Antennen:
Damit leistungsfähige Antennen
ihre volle Wirkung erzielen, ist es erforderlich,
daß sich diese in
einem homogenen Strahlungsfeld befinden. Ein solches ist in der Regel
vorhanden, wenn man eine Sichtverbindung zum Sendemast hat (wegen der
großen Entfernung muß dieser nicht mehr
tatsächlich
mit dem Auge zu
sehen sein, aber die Strecke zum Mast muß frei von
Hindernissen
-insbesondere Hügel, Berge und hohen Bauwerken- sein).
Erreicht die Strahlung vom
Sendemast nur über Reflektionen indirekt die Antenne, so hat
man häufig
kein homogenes Strahlungsfeld (besonders ungünstig in stark
bebautem
Gelände und in Innenräumen).
Hoch an der
Hauswand oder auf dem Dach montiert, bringen leistungsfähige
Antenne die beste
Wirkung.
Eine
große Antenne
funktioniert nicht in einem inhomogenen Strahlungsfeld
mit vielen
Reflektionen. Dies
ist !immer! so bei großen Antennen und
unabhängig vom Typ der Antenne. |
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