Repeater für
WLAN, DECT u.a.
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!!! Die
Erwartungen, die die Hersteller wecken, werden nicht erfüllt
!!!
Enttäuschende
und ernüchternde Ergebnisse mit frustrierten Kunden sind die
Regel
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Eine Info des
e-shop von
Brennpunkt S.R.L./ Ing. Friedrich Rappl
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Wesentliche Kriterien
für die Reichweite von Geräten.
Was tun für eine
höhere Reichweite?
Was bringt ein Repeater? Der Mangel liegt im Konzept!
Die gute Lösung!
Die wesentlichen Kriterien, die die
mögliche Reichweite beeinflussen, sind
die Sendeleistung
und die Empfangsempfindlichkeit
der Geräte.
Ein einfaches Beispiel:
Mit
der
Reichweite von Geräten mit drahtloser Kommunikation
verhält es sich
völlig identisch, wie bei zwei Personen, die in Rufweite
voneinander stehen und sich unterhalten wollen.
Die Sendeleistung eines Gerätes ist
identisch damit, wie laut jemand schreien kann,
die Empfangsempfindlichkeit ist identisch mit dem
Hörvermögen.
Genau
so funktioniert es!
Prinzipiell gilt:
- Eine
Kommunikation von zwei Personen ist nur möglich, wenn
jede die andere
hören kann.
Auch
wenn nur ein
Daten-Download stattfindet, müssen die Geräte
miteinander kommunizieren. Das Gerät, das die
Daten
erhält muß für jeden empfangenen Datenblock eine Bestätigung senden,
daß es diesen fehlerfrei erhalten hat, sonst bleibt die
Übertragung hängen.
Die
Reichweite kann wie folgt beeinflußt werden:
- Je besser beide Personen
hören und je
lauter die Personen schreien, umso größere
Entfernung ist möglich.
- Derjenige,
der am schlechtesten hört, bestimmt
maßgeblich die max.
mögliche Entfernung für eine Kommunikation.
Es
gibt wohl mehr schwerhörige Geräte (weil billig) als
es schwerhörige Menschen gibt. :-(
- Schlechteres
Gehör des einen kann mit lauterem
Schreien des anderen ausgeglichen werden.
Damit ist es ja fast
naheliegend, daß jemand durch Schreien versucht
Gehör zu finden, wenn die normale Lautstärke nichts
fruchtet. :-)
- Geringere
Lautstärke des einen kann auch mit einem besseren
Gehör des
anderen ausgeglichen werden.
Alles exakt wie bei WLAN, DECT, UMTS oder sonstiger drahtlosen
Datenverbindung.
Das
schlechteste Gerät bestimmt daher weitgehend die
mögliche Reichweite!
Zur Veranschaulichung eine grafische Darstellung der Reichweite von
Geräten.
Die Sendeleistung
der Geräte ist blau dargestellt und die Empfangsempfindlichkeit
grün.
Für die Reichweite von Geräten addieren sich
Sendeleistung und Empfangsempfindlichkeit.

2 Geräte mit geringer Empfangsempfindlichkeit haben geringe
Reichweite |

Hier 2 Geräte mit höherer Empfangsempfindlichkeit.
Bei gleicher Sendeleistung haben diese Geräte eine
größere Reichweite. |

Geräte
mit unterschiedlicher Empfangsempfindlichkeit: Bei diesen beiden
Geräten ist die Entfernung zu groß. Eine
Kommunikation ist nicht möglich. Das rechte Gerät
kann zwar das linke hören, aber das linke Gerät kann
das rechte nicht hören.
Mögliche Abhilfe:
Man müßte die
Sendeleistung des rechten Gerätes so weit erhöhen
(blauer Pfeil rechts), bis dieser den linken grünen Pfeil
erreicht. D.h.
eine hohe Sendeleitung eines Gerätes kann eine schwache
Empfangsempfindlichkeit des anderen kompensieren. |

Geräte mit unterschiedlicher Empfangsempfindlichkeit: Ich
muß die beiden Geräte so weit
zusammenrücken, bis jedes Gerät auch das andere
hören kann.
Daraus
ist zu sehen, daß das schlechtere Gerät die
Reichweite bestimmt.
Die mögliche Reichweite ist nicht höher als mit 2
schlechten Geräten. |
Daraus ist zu
sehen, daß Geräte in ihrer
Leistungsfähigkeit zusammenpassen sollten.
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Fazit: Wie kann ich die Reichweite
erhöhen?
-
Gute
Geräte verwenden, ist das wichtigste!
Eine schlechte Gerätequalität ist durch nichts zu
ersetzen!
In
einzelnen Fällen kann man mit Antennen die Situation
verbessern.
Es ist aber vielen nicht klar, daß eine Antenne die
abgestrahlte Leistung nicht
erhöht, sondern lediglich
konzentriert in eine bestimmte Richtung lenkt.
Benötigt
man die Strahlung "rund um das Gerät" (z.B.
für ein mehrstöckiges Haus) dann
läßt sich die Situation mit einer Antenne auch nicht
beheben.
- Auf beiden Seiten der
Übertragungsstrecke müssen für max.
Reichweite gleich gute Geräte
eingesetzt werden!
Bessern
sie daher dort zuerst nach, wo sie das schlechtere Gerät
vermuten, dann sind die Erfolgschancen am höchsten!
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Was bringt ein Repeater? Der Mangel liegt bereits im Konzept!
Anhand
einer Skizze wird es deutlich, wie die Reichweite durch
Einsatz eines Repeaters steigen kann.

Anordnung:
Gerät - Repeater - Gerät
Nur bei ganz optimaler Aufstellung der Repeaters erreicht man doppelte
Reichweite. Und das auch nur dann, wenn der Repeater wenigstens so gut
ist wie die beiden anderen Geräte.
Da man in der
Praxis aber mit dem Aufstellort meist eingeschränkt
ist, liegt die Reichweitenvergrößerung eher nur beim
1,5-fachen oder wenig darüber.
Es
bringt auch keinen Vorteil einen Repeater einzusetzen, der erheblich
besser ist als die Geräte. Wie wir im Beispiel oben bereits
gesehen
haben, bestimmt immer das schlechtere Gerät die Reichweite.
Eine
Enttäuschung der Kunden, die sich mit einem Repeater die
Lösung ihrer Probleme erhofften, ist damit bereits
vorprogrammiert.
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Die gute Lösung!
Eine häufige Anwendung
ist doch folgende:
Man hat
einen Router mit Internetanschluß und will mit diesem mehrere
entfernt stehende Computer versorgen.
- Der
Router steht vielleicht im Keller und eine Stahlbetondecke verhindert
die Verbindung in die oberen Stockwerke.
- Oder
man hat einen Router im Firmengebäude und will aber noch ein
Wohnhaus versorgen.
- Oder
ein Router im Büro soll zusätzlich auch eine
Fertigungshalle versorgen.
Man braucht daher
einen Repeater, der mit einer Rundumantenne die Computer versorgt und
mit einer Richtantenne die weite/schwierige Strecke zum Router herstellt
(Vorsicht - die Repeater mit 2 Antennen nutzen diese leider nicht
unabhängig voneinander - eine Antenne wird nur für
"diversity" verwendet).

Einige wenige Firmen haben sich dem Problem angenommen.
So haben der DECT-Repeater RTX4002, der COMfortel DECT Repeater.2 von
Auerswald, Hama und Siemens DECT-Repeater einen Richt-Antennenanschluß für eine weite
Strecke zur Basisstation.
Eine preiswerte Lösung, jedoch mit Einschränkungen, ist, über einen Splitter
an den Repeater eine Rundumantenne und eine Richtantenne anschließen. Damit
teilt man aber die Sendeleistung auf 2 Antennen auf. D.h. jede Antenne
bekommt nur noch die Hälfte. Und mindestens genauso schlimm:
Der Empfangspegel halbiert sich genauso, weil nur die Hälfte
von einer Antenne zum Gerät geht und die andere
Hälfte unnützerweise zur zweiten Antenne. Dies ergibt
daher wieder eine mäßige Lösung (obwohl in
manchen Fällen sicherlich ausreichend).
Optimalerweise besteht der Repeater aus 2
Funkmodulen
(Dual-Radio-Repeater). Ein Funkmodul
für die Verbindung zum Router mit Richtantenne und eines
für die Verbindung zu den Computern mit einer Rundumantenne. Damit
erreicht man auch geringste Datenübertragungszeiten, da die beiden
Funkmodule eigenständig und auch gleichzeitig arbeiten. Solche
Geräte haben einen recht hohen Preis, lösen das Problem aber
optimal.
Eine gute Lösung ergibt sich auch mit zwei universellen WLAN-Geräten über Netzwerkkabel verbunden (z.B. unser UWR-51H).
Den einen als WLAN-Client konfigurieren und mit einer Richtantenne
ausrüsten, den anderen als AccessPoint mit einer Rundumantenne.
Nähere Beschreibung einer solchen Konfiguration finden sie hier: 2.3 Anwendungsfall 3

Verwenden sie immer gute Geräte mit hoher Empfangsempfindlichkeit!
Sind die Daten dazu nicht angegeben, so gehen sie davon aus, daß
diese nicht die besten sind. Kein Hersteller wird gute Daten
verschweigen.
Wer
denkt, er könne Probleme, die durch Verwendung von schlechten Geräten
entstanden sind, mit einem weiteren schlechten, billigen Gerät lösen, dem ist
nicht zu helfen!
Auch Markengeräte sind kein Garant für gute Werte!
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