Wieviel Antenne(n) braucht der Mensch?
Die
Frage
aller Fragen: Welche, wie starke Antenne,
benötige ich,
um durch diese oder jene Hindernisse hindurch garantiert Empfang zu
haben.
- Sie werden niemand finden, der ihnen darauf eine Garantie
gibt,
daß eine bestimmte Antenne in ihrem speziellen Fall auch
ausreicht.
Dies ist viel zu sehr von den eingesetzten Geräten (siehe
"Reichweite-goldene Regeln")
und von den baulichen Gegebenheiten abhängig.
Wir reden hier nicht über eine einfache Sichtverbindung. In
der Praxis
hat man einen Access Point oder Router irgendwo im Haus stehen und bis
zur Gegenstation gibt es dann Wände der unterschiedlichsten
Art und
Dicke und das übelste Hindernis überhaupt:
Stahlbetondecken!
Eine oder zwei Antennen
Es ist die Ansicht sehr verbreitet, daß auf beiden Seiten
eine gleich
starke Antenne vorhanden sein muß. Dem ist jedoch nicht so.
Eine WLAN-Verbindung kann in 2 Stufen verbessert werden.
1) Antennne auf einer Seite
2) Weitere Antenne auch auf der zweiten Seite
- Eine Antenne mit hohem Antennengewinn erzeugt ihrerseits
ein
kräftiges Empfangssignal und sie bündelt durch ihre
Richtwirkung auch
das Sendesignal, wodurch an der Gegenstelle auch ein stärkeres
Signal
ankommt. Somit wirkt sich jede Antenne auf beiden Seiten positiv aus.
Es kann somit immer in Schritten vorgegangen werden.
1) Ausprobieren ob eine kräftige Antenne auf einer Seite
bereits
reicht. Wenn dies noch nicht geht, dann:
2) Auch die Gegenstelle mit einer kräftigen Antenne
bestücken.
Beachten
sie
jedoch die gesetzlich zulässigen Grenzwerte (Info auf unseren
Seiten).
Reichweite
Bei den gängigen leistungsfähigen Geräten
sind Reichweiten bei
Sichtverbindung von 300 bis 500m angegeben.
Um die zweifache Distanz zu überbrücken,
benötigt man 6 dB mehr, für
vierfache Distanz, 12 db, usw. Wie aus der Erläuterung oben
hervorgeht,
können sie die Antennengewinne beider Seiten addieren, um sich
ein Bild
über die erreichbare Entfernung zu machen (beachten sie dabei,
daß ein
vorhandener Dipol-Antennenstab bereits einen Gewinn von 2 dBi hat).
?Reichweite von Antennen?!
Nur allzu oft findet man Angaben über Reichweiten
von Antennen. Es gibt
keine
unsinnigere Angabe. Eine
Antenne
alleine hat gar keine Reichweite. Schließlich
sind es doch die
Geräte, die das Sendesignal erzeugen und Signal empfangen. Die
Reichweite ist also vom Gerät (Sendeleistung und
Empfangsempfindlichkeit) abhängig. Eine Antenne kann die
Reichweite
eines Gerätes vergrößern und zwar je 6dB
zusätzlicher Gewinn auf das
doppelte.
Antenne in der Ecke hinter
dem PC
Eine Antenne, die sich hinter einem
PC in einer Ecke
befindet, möglicherweise noch umgeben von
Installationsleitungen, kann
die Strahlung nicht effektiv abgeben.
Ein mehr oder weniger langes
Antennenkabel, mit dem die Antenne vom PC abgesetzt an
einem
günstigen Standort positioniert werden kann, ist in vielen
Situationen
Gold wert.
Auch zur
Umgehung von schwierigen Hindernissen, wie
Stahlbetondecken und
Wänden, alukaschierte Wärmeisolierungen von
Dächern, ist ein
Antennenverlängerungskabel oft die einzig erfolgversprechende
Lösung um
ein WLAN zum laufen zu bringen. Obwohl Kabel wiederum Verluste mit sich
bringen, macht ein günstiger Antennenstandort die
Kabelverluste oft bei
weitem wieder gut. So sind Kabellängen bis 15 oder auch 20m
durchaus
manchmal sinnvoll.
Kein externer
Antennenanschluß vorhanden
Wenn
das
WLAN-Gerät keine abnehmbare Antenne hat, muß erst
ein externer
Antennenanschluß nachgerüstet werden.
Bei den
meisten Geräten ist die
vorhandene Antenne mit einem Hirose U.FL Stecker intern an der Platine
angeschlossen. Zieht man diesen Stecker ab, kann man daran den Hirose
U.Fl-Stecker unseres vorgefertigten
Spezial-Pigtails einfach aufstecken. Am anderen Ende
dieses
Pigtails befindet sich ein SMA-RP Einbaustecker, den man dann im
Gehäuse des Gerätes (ev. im vorhandenen Loch einer
dann demontierten
Antenne oder in einem zu bohrenden Loch nebenan) montieren kann. Daran
paßt dann jede gängige WLAN-Antenne mit
SMA-RP-Stecker.
Für
alle anderen
Geräte,
besteht für den, der mit einem Lötkolben umgehen
kann, die Möglichkeit
einen externen Antennenanschluß mit unseren vorgefertigten Pigtails
mit
Lötende nachzurüsten.
Eine Vorgehensweise
für den
Einbau und die Auswahl des
Kontaktierungspunktes finden sie anhand von einem Beispiel für
eine
PCMCIA-Karte auf unseren Web-Seiten: http://www.brennpunkt-srl.de/antennepcmcia.html
USB-Antennen
Es werden Antennen mit bereits integriertem
WLAN-USB-Gerät
angeboten,
die jedoch wegen schlechter
Empfangsempfindlichkeit des Sticks die Erwartungen oft
nicht
erfüllen.
Wir haben darauf jetzt reagiert und uns ein WLAN-USB-Modul
mit Spitzendaten
direkt von einem großen Hersteller geordert, das wir in
verschiedene unserer Antennen einbauen. Hier finden sie diese Antennen
von uns WLAN-USB-Antennen
High-sensitivity High-Power
Achten
sie
darauf, ein Gerät mit guter Empfangsempfindlichkeit zu
erwenden (diese Eigenschaft ist erheblich wichtiger, als
die
Wahl einer
kräftigen Antenne - lesen sie dazu unsere "Goldenen Regeln
für große
Reichweite"
http://www.brennpunkt-srl.de ). Z.B. weist eine ORINOCO Gold
PCMCIA-Karte stolze -94dBm
Empfangsempfindlichkeit bei 2MB auf, bei den meisten
USB-Geräten und
USB-Sticks wird dieser
Wert erst gar nicht angegeben.
Die wichtigsten Antennen - Wann wird welche eingesetzt?
Zum Senden und Empfangen von Funksignalen gibt es eine Reihe von
unterschiedlichen Antennen, die man gezielt für eine spezielle
Aufgabe
einsetzen kann.
Iso-Strahler
Eine Antenne, die ihre Strahlung gleichmäßig in alle
Richtungen abgibt,
nennt man Iso-Strahler. Ein solcher Iso-Strahler dient als
Bezugsgröße
für den Vergleich von Antennen. Den Gewinn einer Antenne gibt
man in
Dezibel bezogen auf einen Iso-Strahler an (dBi, das "i" steht
für
Isostrahler). Eine Antenne mit 0 dBi entspricht den Werten eines
Iso-Strahlers. 3dBi bedeutet eine Verdoppelung der Leistung, 6dBi eine
Vervierfachung, 9dBi eine Verachtfachung, usw.
Iso-Strahler gibt es in der Praxis nicht.
Antennen geben die Strahlung nicht gleichmäß, in
alle Richtungen ab.
Die Strahlung einer Antenne ist in manchen Richtungen stärker
als in
anderen.
Antennentypen, ihre
Strahlungscharakteristik und ihr
Einsatzzweck
Vorwort:
Es werden öfter Antennen angeboten, deren Gewinnangaben
maßlos
übertrieben sind. Mögliche Antennengewinne
hängen vom Typ der Antenne
und von deren Baugröße ab. Bei den Antennentypen
haben wir die
erreichbaren Gewinne sowie auch den Strahlungswinkel angegeben.
Wesentliche Unterschiede sind physikalisch bedingt nicht
möglich.
Wieviel Gewinn ist bei welchem
Strahlungswinkel möglich!
Ein Antennengewinn kommt dadurch zustande, daß die
Strahlung auf
einen bestimmten Bereich / Winkel konzentriert wird. Ein mehr an
Energie kommt ja nirgendwo her, es ist schließlich kein
elektronischer
Verstärker in die Antenne eingebaut. Es steht nur die
vom
WLAN-Gerät erzeugte Sendeleistung zur Verfügung.
15dBi für eine Antenne bedeuten 32-fache Leistung
(für jeweils 3dB
immer das doppelte, 3/6/9/12/15dB = 2/4/8/16/32-fach). Bei einer
Isoantenne (darauf bezieht sich die Angabe dBi) wird die Sendeleistung
gleichmäßig, kugelförmig in alle Richtungen
gestrahlt.
32-fache Leistung erhält man, wenn die gesamte
Energie auf ein
32-igstel der Kugeloberfläche konzentriert wird. Das sind bei
einer
Rundum-Antenne ca. 6° vertikal bei 360° rundum.
D.h. es
gibt keine Omni-Antenne, die 15dBi bei 30° vertikal erreicht,
da
30° bereits 25% der Kugeloberfläche darstellen.
Analog gilt dies auch für alle Richtantennen. Eine Antenne mit
12dBi
Gewinn, kann zwangsläufig keinen größeren
Strahlungswinkel als etwa 45°
hor. und vertikal haben.
Fazit: Je
höher der
Antennengewinn, umso kleiner der Strahlungswinkel (wenigstens in einer
Dimension)!
Rundum- (Omni-) Antennen
Dieser Antennentyp findet
vorwiegend bei
Routern und AccessPoint Verwendung, da diese häufig mehrere
PCs in
unterschiedlichen Richtungen versorgen.
Dipolantenne
/ Rundum-
(Omni-) Antenne 2
dBi
Dies ist die am meisten benutzte Antenne. Man findet sie als
Antennenstab ausgebildet an jedem Router, Access Point, in
WLAN-USB-Geräten, PCMCIA-Karten, ...
Diese Antenne sendet und empfängt das Signal rundum und zwar
am
stärksten aus der Richtung, die 90° zur Antennenachse
liegt. In
Richtung der Antennenachse ist das Signal schwach.
Diese
Antenne
kommt einer kugelförmigen Abstrahlung noch am
nächsten und ist damit
(als einzige unter den Antennen) auch geeignet, um PCs, die auf
mehreren Stockwerken verteilt sind, zu versorgen. !!!Rundumantennen mit
höheren Gewinnen sind dafür nicht geeignet. Diese
konzentrieren die
Strahlung auf die Ebene 90° zur Antennenachse und sind damit
nur zur
Versorgung von PCs auf einer Ebene/Stockwerk geeignet!!!
Rundum-
(Omni-) Antenne mit 5 - 6 dBi
Diese Antenne ist der zuvor beschriebenen sehr ähnlich, hat
aber eine
noch stärkere Konzentration auf die Ebene die 90° zur
Antennenachse
steht. Bei dieser Antenne ist somit eine genaue Ausrichtung der
Antennen zueinander erforderlich. Z.B. alle Antennen auf einem
Geschoß
in gleicher Höhe montieren. D.h. weicht man bei einer
senkrecht
stehenden Antenne von der horizontalen Richtung ab, so wird das Signal
sehr schnell deutlich schwächer. Bei einer 6 dBi Antenne ist
bei einer
Abweichung von nur etwa +/- 15° von der horizontalen das Signal
bereits
3 dB schwächer.
Man sollte jedoch bei den möglichen Gewinnen dieses
Antennentyps keine
übertriebenen Erwartungen haben und bedenken, daß
die mitgelieferten
Antennen schon 2dBi haben. Auch ist ein der Kabellänge
entsprechender
Abzug zu berücksichtigen. Eine
solche
Antenne ist keinesfalls geeignet um erhebliche Verbindungsprobleme zu
bewältigen.
Die Antenne hat ihren Einsatzzweck bei Routern und AccessPoints als
unterstützende Maßnahme für
größere Reichweite.
Rundum- (Omni-) Antenne
mit 8 dBi
(und mehr)
Dieser Antennentyp ist nicht mehr für
Wohnräume zu
empfehlen. Es treten in Räumen starke Reflektionen durch alle
metallischen Teile auf (Elektro- Heizungsinstallation, Metallregale
usw.). Dadurch befindet sich die Antenne wegen ihrer Baulänge
in keinem
homogenen Feld und
die Antenne kann ihre Leistung nicht ausschöpfen. Bevorzugte
Aufstellorte sind große
Büroräume/Büroetagen, Hallen sowie im
Freien, mit ausreichend Abstand zu allen metallischen Teilen. Der
Dachfirst ist u.a. ein idealer Standort, aber
auch an der Hausfasade ist der Einsatz möglich.
Mit einer Antennenlänge von 50cm sind etwa 8dBi bei
15° vertikal
möglich, bei 1,5m Länge etwa 15dBi bei 6°
vertikal.
Man sollte jedoch bei den Gewinnen einer 8dBi Antenne keine
übertriebenen Erwartungen haben und bedenken, daß
die mitgelieferten
Antennen schon 2dBi haben. Auch ist ein der Kabellänge
entsprechender
Abzug zu berücksichtigen. Eine
solche
Antenne ist keinesfalls geeignet um erhebliche Verbindungsprobleme zu
bewältigen.
Die Antenne hat ihren Einsatzzweck bei Routern und AccessPoints als
unterstützende Maßnahme für
größere Reichweite.
Als
Spezialfall für den Einsatz einer Rundumantenne
sei noch der
Einsatz zur Versorgung einer ganzen Hausfasade (z.B. eines
Studentenwohnheims) erwähnt. Die Antenne muß in
diesem Fall senkrecht
von der Fasade abstehend montiert werden (Strahlung ist auf die Ebenne
90° zur Antennenachse konzentriert). An jedem Fenster kann dann
eine
Empfangsantenne (je nach Entfernung Rundum- oder
leistungsfähige
Richtantenne) für den jeweiligen PC montiert werden.
Richt-Antennen
Dieser
Antennentyp findet vorwiegend bei Punkt zu Punkt-Verbindungen
Verwendung. Damit ist der Antennentyp an den einzelnen PCs geeignet, da
diese lediglich eine Verbindungsrichtung, nämlich die zum
Router/AP
haben.
An einem Router / Accesspoint eignet sich dieser Antennentyp nur, wenn
nur ein PC versorgt wird oder wenn sich alle zu versorgenden PCs im
Strahlungswinkel der Antenne befinden (ausgenommen von den PCs in
unmittelbarer Nähe/eines Raumes der Router/APs, da
funktioniert es,
bedingt durch Reflektionen, in allen Richtungen).
Diese Art von Antennen ist bedingt durch die hohen Gewinne geeignet
um
gravierende Verbindungsprobleme zu beheben. Haben sie mit
ihren
standardmäßig mit den Geräten
mitgelieferten Antennen ständig
Verbindungsabbrüche, dann können sie dies mit einer
derartigen Antenne
höchstwahrscheinlich lösen.
Auch
wenn
bisher gar nichts geht, ist mit solchen Antennen
(einseitig
eingesetzt, in ungünstigen Fällen auch beidseitig
erforderlich) das
WLAN oft zum Laufen zu bringen.
Bei dieser
Art von Antennen
wird die Strahlung auf einen mehr oder weniger engen Winkel
konzentriert. Je kleiner der Winkel ist
(=stärkere
Konzentration der
Strahlung) umso höher kann der Antennengewinn sein. Bei
hohen Gewinnen
ist der Strahlungswinkel wenigstens in einer Dimension eng begrenzt
(physikalisch bedingt). Am stärksten ist das
Signal in der Strahlungsmitte, am Rand des angegebenen Winkels ist das
Signal bereits 3db schwächer (=halb so stark).
Mit Richtantennen und
guten Geräten
lassen sich problemlos 2,5km (Quad-Antennen) bis 5km (Yagi) bei sehr
guter Gerätewahl auch die doppelte Entfernung
überbrücken.
Panel-Antenne
8
-
14 dBi
Quad-Antenne,
MonoQuad / BiQuad / DoppelQuad / DoppelBiQuad / VierfachQuad
8 -
14 dBi
Dies sind typische Richtantennen, die eine kompakte relativ. flache
Bauweise haben, bei guten Gewinnen.
Die Baugrößen sind wesentlich von der
Größe der Reflektorplatte
geprägt. Manchmal wird versucht, diese Antenne in ein zu kleines Gehäuse
zu quetschen,
was dann bedingt durh die unzureichende
Reflektorgröße zu Leistungseinbußen
führt.
Reflektorgrößen für MonoQuad / BiQuad /
DoppelBiQuad sollten nicht
wesentlich kleiner sein als 90*90mm / 90*120mm / 90*220mm.
MonoQuad-Antennen haben einen Strahlungswinkel von etwa 60°,
BiQuad und
DoppelBiQuad liegen bei ca. 45° hor. und vertikal.
Dosenerreger-Antenne
ca. 12 dBi (15 dBi mit angebautem Trichter) / Hornstrahler
Diese Antenne zeichnet sich besonders durch
ihren einfachen Aufbau aus und eignet sich damit gut für einen
Eigenbau. Es ist
für viele
überraschend, wie mit so einfachen Mitteln derart gute
Ergebnisse
erziehlt werden. Der Strahlungswinkel betragt ca.
45° hor. und
vertikal. Mit sehr großen Trichtern sind Gewinne bis 20dBi
und mehr
möglich. Die Antenne wird dann jedoch sehr unhandlich.
Hohlleiter-Schlitz-Antenne
16 - 22
dBi
Diese Antenne hat, durch die Baugröße bedingt, einen
hohen Gewinn (je
nach Baulänge 17-22dBi) und eine
Strahlungscharakteristik von etwa 150° in der horizontalen und
etwa 6°
in der vertikalen Ebene. Es gibt auch Ausführungen (2-seitig
geschlitzt) die 360° rundum strahlen. Der Antennengewinn
schwankt dabei
etwas (~3dB) über die gesamten 360°, wobei das Maximum
an mehreren
Stellen auftritt.
Yagi-Antenne
etwa 15 dBi bei 0,5m
Länge
Dies ist eine Elementantenne, wie man sie auch von terestrischen
Fernsehempfangsantennen kennt, mit Dipol und mehreren Direktor- und
Reflektor-Stäben. Sie erreicht hohe Gewinne und ist vorwiegend
für
Punkt zu Punkt-Verbindungen über weite Strecken geeignet. Die
Baulänge
beträgt bei 15 dBi etwa 0,5m, bei 18dBi ca.1m, der
Abstrahlwinkel liegt
bei ca. 30° hor. und vertikal.
Oft
weit
übertriebene Gewinnangaben finden sich bei
ebay-Angeboten für
diese Antenne. Der Gewinn ist überwiegend von der
Baulänge der Antenne
abhängig. Mehr als 0,5dB Unterschied bei gleicher
Baulänge (aktive
Länge=Länge ohne Halterung) ist nicht realistisch.
Sektorantenne
10 - 17 dBi
Diese Antennen eignen sich vorzüglich, um von einer Ecke eines
großen
Raumes/Büro/Halle die gesamte Fläche bei hohen
Gewinnen abzudecken.
Auch eine Kombination von 2 Antennen für unterschiedliche
Sektoren
(über einen Splitter an den Router/AP angeschlossen) ist
möglich. Je
höher der Gewinn einer Sektorantenne umso schmäler
ist der vertikale
Abstrahlwinkel. Damit eignet sich diese Antenne nur
für die
Versorgung einer Ebene/Stockwerk.
Bauhöhen von 900mm ergeben etwa 16-17dBi bei, je nach
Ausführung,
70-130° hor. und 6° vertikal.
Bauhöhen von 250mm ergeben etwa 10dBi bei, je nach
Ausführung, 80-120°
hor. und 24° vertikal.
Helixantenne
18 dBi
Das Antennenelement ist
ein
rohrförmig gewickelter Draht (ein Rohr wird
üblicherweise als
Trägerkonstruktion verwendet) mit dahinterliegendem Reflektor
Die Antenne hat einen
Gewinn von ca.
18dBi bei 0,5m aktiver Baulänge ohne Halterung.
Vorsicht:
Strahlungsfeld ist
zirkular polarisiert (je
nach
Ausführung rechts oder links). Um den vollen Gewinn der
Antenne
auszuschöpfen
benötigt man eine gleiche Antenne auf der Gegenseite. Kann
jedoch
auch in horr. oder vertikal polarisiertem Feld verwendet werden (d.h.
mit allen anderen hier beschriebenen Antennen). Der Gewinn ist dann
jedoch 3dB niedriger und damit bezogen auf gleiche Baulänge
etwas
schwächer als eine Yagi.
Parabolspiegel-Antenne
20 dBi
Bekannt als Satelliten-Schüssel.
Gewinne von etwa 20dBi bei 0,5m Schüssel, Strahlungsbreite je
nach
Schüsselgeometrie z.B. 15°.
Zur Auswahl eines Antennen-Typs für ihre Zwecke,
lesen sie bitte
auch das Kapitel "Ausrichtung".
In unserem e-shop
führen wir die wichtigsten Antennen für die Anwendung
im WLAN-Bereich.
Antennen-Selbstbau
Es reicht schon ein wenig bastlerisches oder handwerkliches Geschick,
um sich aus außerst einfachen Mitteln (wie z.B. leeren
Konservendosen,
CD-Spindel, CD als Reflektor, ...) eine sehr wirkungsvolle und auch
dekorative Antenne mit einem Minimum an Werkzeugen zu bauen. Bei
sorgfältiger Arbeit, ist die Leistung einer solchen Antenne
durchaus
vergleichbar mit industriell hergestellten.
Bei den Links sind dazu eine Reihe von
Beispielen
zusammengestellt. Ich habe jeweils Antennen ausgewählt, welche
sich am
einfachsten für einen Nachbau eignen, sodaß auch
beim Ungeübten der
Erfolg sichergestellt sein wird.
Bauteile,
wie Kabel, Stecker, auch ganze Antennenbausätze, zum
Selbstbau von Antennen, erhalten sie bei uns im
e-shop
Antennenselbstbau für jedermann
Die
0-Euro Yagi-Antenne
BiQuad-Antenne
27-31dB
Bi-Quad mit Parabolspiegel
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Eigenbau CD-Antenne (Bi-Quad)
Als Reflektor dient die elektrisch leitende Beschichtung auf der CD
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